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Geometrie

Die Geometrie als Überbegriff steht für Formen, Verhältnisse und Körper wie beispielsweise Kegel und Pyra-miden. Hier wird sehr deutlich die Form sichtbar, die Geometrie ist ein unmittelbarer Ausdruck für die Form selbst. Interessant ist nun, wie geometrische Formen, Figuren oder Körper auf das Seelenleben und somit auf das Befinden des Menschen wirken. Dazu können die drei nebenstehenden Bilder betrachtet werden. In diesem Sinne geht es nicht um ein intellektuelles Verstehen der Geometrie, sondern um eine ganz neue, unbefan-gene Anschauung und empfindungsmäßige Wahrnehmung. Die Figuren brauchen nicht verstanden, sondern können seelisch empfunden werden. Links oben ist das gleichseitige Dreieck abgebildet. Bei längerem, bewusstseinsoffenen Betrachten und auf sich wirken lassen stellt sich eine Empfindung ein, die vom Dreieck selbst hervorgerufen wird. Ist es eine Empfindung von Gliederung, Einheit oder Harmonie?Der Tetraeder im Bilde rechts oben besteht aus vier solchen gleichseitigen Dreiecken, die pyramidenförmig zusammengefügt sind. Hier wird nun eine Körperform erlebt. Spürbar empfindet man den Unterschied bei der Betrachtung von einer Flächenform wie dem Dreieck zu einem Körper wie dem Tetraeder. Das Dreieck ist eine Fläche und eine Fläche wirkt mehr aufnehmend. Der Körper ist eine Gestalt und bildet somit mehr ein direktes Gegenüber, eine Art Individualität. Der Körper ist für die Betrachtung anspruchsvoller.Lässt man nun den Tetraeder auf sich wirken, stellt sich eine bestimmte Empfindung ein. Der Tetraeder ist der einzige Körper, der sich selbst durch eine geometrische Konstruktion wieder im Inneren hervorbringt. Wirkt die Empfindung zentrierend nach innen?Links sind logarithmische Spiralen abgebildet. Es handelt sich wieder um eine Flächenform, aber im Unter-schied zum Dreieck sind die Linien nicht gerade, sondern nach einer bestimmten geometrischen Gesetz-mäßigkeit geschwungen. Diese Bewegungen sind endlos und schwingen bis ins Unendliche hinaus. Die Empfindung ist mehr bewegt, fließend, lösend und weitend.Konkrete Formen fördern im Seelischen das Formempfinden und können damit Deformationserscheinungen entgegenwirken. Aber auch das Gegenteil ist heute weit verbreitet, nämlich das starre Fixieren auf verfes-tigte Strukturen, das Festhalten an starren Formen und einengenden Mustern. Hier können bewegte und fließende Schwünge wie die logarithmische Spirale den Verhärtungstendenzen auflösend begegnen. Geometrische Figuren, Sinnbilder und Körper rufen nachvollziehbare, konkrete Empfindungen hervor. Wer-den solche Formen in der Architektur nach wohlüberlegten Kriterien eingesetzt, so werden die Räume oder Raumelemente empfindungsreich und mit bestimmten Seelenqualitäten wie Weite, Zentriertheit, Bewegt-heit, Ordnung, Klarheit belebt. Durch die Geometrie lassen sich auf wunderbare Weise Beziehungen herstellen. Von einem Kreis können Spiralen, Evolventen, Zykloiden, Konchoiden und viele mehr entwickelt oder konstruiert werden. Und diese Formen können wiederum weitergeführt oder metamorphosiert werden. Die geometrische Beziehung der Formen, Elemente und Raumgrößen untereinander ist ganz besonders im Empfindungsleben spürbar und wirksam. Die menschliche Seele hat in sich das Grundbedürfnis nach Beziehungsaufnahme zu anderen Menschen, zur Natur oder einem kreativen Tätigsein. Durch die beziehungsvolle Raumgestaltung wird dieser ureigene menschliche Drang unterstützt, gefördert und sogar auch entwickelt, wenn man in solch gestalteten Räumen lebt.